2019 | Ars Electronica Center | Linz

„Sonic Wildness“, die allererste usomo-Installation vom Ars Electronica Festival 2016, hat nun einen festen Platz in der Dauerausstellung vom Ars Electronica Center bekommen.

Es ist uns eine Ehre anzukündigen, dass Sonic Wildness einen eigenen Platz in der Dauerausstellung des Ars Electronica Centers in Linz bekommen hat. Ursprünglich feierte die 3D-Klanginstallation ihre Premiere auf dem Ars Electronica Festival 2016, wo sie großen Zuspruch gefunden hatte. Wir haben diese Installation zusammen mit der international renommierten Klangkünstlerin Antye Greie-Ripatti und dem interdisziplinären Designer Marc Osswald entwickelt.

Sonic Interventionen untersuchen Begriffe wie Koexistenz, Kommunikation und Interaktionspotenzial in der hybriden Ökologie. Die radikale Stimme als verkörpertes menschliches Instrument und die Sprache als Grundlage für Code und Algorithmen führen zu einer komplexen Programmierung. Was wir wild oder radikal nennen, ist schwer zu finden. Wildheit hat mit Zuhören zu tun. Deep Listening und introspektives Hören auf eine künstliche Klanglandschaft, die von der „radikalen Wildnis“ abgeleitet ist. Dieses Projekt zielt darauf ab, eine Verbindung zwischen Klang und Raum herzustellen. Die Installation macht sich die neuen akustischen Möglichkeiten des usomo-Soundsystems zunutze. Dieses kopfhörerbasierte System verfolgt präzise die Position und die Drehung jedes Benutzers. Mit diesen Informationen ist es möglich, mit der usomo-Software Klänge an exakten Positionen im realen Raum zu platzieren. In dieser Installation schaffen wir komplexe Klanglandschaften, die individuell erkundet werden können, die sich mit dem Raum, in dem sich der Benutzer befindet, verbinden und ihn in die „sonic wildness” eintauchen lassen.


Website ars.electronica.art

Auftraggeber Ars Electronica Center, Linz

Konzept und räumliches Soundsystem usomo von FRAMED immersive projects, Berlin

usomo Tasks usomo Soundsystem, räumliche Audioproduktion, Beratung zum interaktiven Soundkonzept und zur Abspiellogik

Soundkonzept und Sounddesign Antye Greie-Ripatti

Szenografie Marc Osswald

Zeitraum in der Dauerausstellung ab Mai 2019

Fotos © FRAMED immersive projects